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... gut sein» sind sie davon überzeugt, durchdie Verwendung von Superbenzin das Beste für ihren Wagen getan zu haben— selbst wenn dieser den kostspieligeren Saft effektiv gar nicht benötigt. Ueberlegungen dieser Art sind indessen nichts anderes als falsch verstandenes Qualitätsbewusstsein. Mit Qualitätsbegriffen im üblichen Sinn haben nämlich die Sortenbezeichnungen«Normal» und «Super» nicht das geringste zu tun: Superbenzin ist nichtvon sich aus «besser» als Normaltreibstoff, und ein Wagen, der laut Betriebshandbuch Normalbenzin benötigt, wird keineswegs stärker und schneller, wennman noch so gutes Super verwendet. Völlig verfehlt wäre es schliesslich, ausdem jeweiligen Benzinsortenbedarf einen Wagen als «Super» oder als«Normal» taxieren zu wollen; dies zeigen einige Beispiele deutlich: Ein Porsche Carrera gibt sich ebenso mit Normalbenzin zufrieden wie ein CadillacFleetwood oder eine Monteverdi-Limousine, während der kurzatmige«Deux Chevaux» von Citroen nur mit Supertreibstoff zufriedenstellendläuft. Wichtig ist allein, dass der Motorjenes Benzinbekommt, für das er vom Hersteller ausgelegt ist. Und dass dieses Problem ein ganz prosaisches ist, erkennt der technisch interessierte Leser des untenstehenden kleinen Kästchens, in dem die prinzipiellen Unterschiede zwischen den beiden Treibstoffen und ihr Zweck kurz erläutert sind. In diesem Zusammenhang ...
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