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... zwischen den Geldblocks der Wall Street und dem Yankee Stadion in Harlem das eigent liche New York ausmacht. Man ist in und drin in jener wahnsinnigen Kulisse für ei nes der schönsten Menschen schauspiele mit täglicher Wie derholung. \J om Rummelplatz des Ti- Vmes Square läßt man sich hochdrücken bis zur Park Ave nue, dorthin, wo geschminkte Zicken seit 20 Jahren ihre Hunde ausführen. An der 57. schaut man nach den feinen Maxen, die jeden Samstag von dort bis zur 86. turnen, quer durch die Kunstgalerien. V’ on der East Side geht’s rauf zum Broadway, am Columbus Circle wieder run ter zum Central Park South. Und bei Regen von der Fifth Avenue durch die gewaltige Pfütze an der Grand Army Plaza, damit die Typen in der Plaza-Bar was zum Gucken haben. Man ist ganz drin, bis man erwacht wie aus einem Duseltraum. Manhattan begann auf ein mal zu stinken, nach Benzin und feuchtem Müll. Wir sahen immer häufiger nicht abgefah renen Dreck an den Straßen rändern. In den Slums von Harlem er hob sich ein Schutthaufen ne ben dem anderen. Aus den Fenstern der Mietskasernen daneben hagelte Abfall, Bier büchsen, Lumpen und andere Luftpost. Solche Bilder wie derholten sich in der Bronx, der Bowery, bei den grausam verkommenen Kasernen am Battery-Park. Feuertreppen an der Frontseite der Häuser be deuten dort nicht Sicherheit, sondern Symbol für ...
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