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... auf jenes Tempo, das der Kurveneingang gerade noch verträgt- Durchfahren der Kurve mit der maximal möglichen Geschwindigkeit - Erneutes Beschleunigen beider Kurvenausfahrt Leicht einzusehen: Je höher das in der Kurve mögliche Tempo, um so weniger braucht manvorher abzubremsen (man kann «das Gas länger stehen lassen*),und nach um so kürzerer «Pause» kann man wieder beschleunigen. Eine höhere Kurvengeschwindigkeit verkürzt somitnicht nur unmittelbar die für ihr Umrunden erforderliche Zeitphase, sondern beeinflusst auchdas Vorund Nachher. Die Fahrwerkspezialisten haben sich deshalb seit jeher grösste Mühe gegeben, die Kombination Chassis/ Radaufhängungen/Bereifung sowie neuerdings Aerodynamik auf maximale Kurventempi zu trimmen. CHAPMANS GENIALITÄT Der erste, der hierfür aerodynamischeEffekte nutzbar machte, war der Gründer von Lotus, Colin Chapman. Dazu ein kurzer Exkurs in die Physik: Damit ein Fahrzeugeine Kurve durchfahren kann - der Einfachheit halber soll angenommen werden, dass es sich um einen Kreisbogen mit konstantem Radius handelt muss es dem Einfluss einer auf das Zentrum des Kreises gerichteten Beschleunigungskraft ausgesetzt werden. Dieser Bedingung wird dadurch entsprochen, dass an jedem Rad eine Kraft erzeugt wird, die aus der Reibung zwischenReifen und Fahrbahn resultiert. Im Rennjargon heisst das, «derWagen stützt sich auf der ...
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