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... in welchem Wolfgang Trips, in Monza kurz vor der Fahrer-Weltmeisterschaft stehend, tödlich verunglückte und einige Wochen später posthum von der Deutschen Sportpresse dadurch geehrt wurde, daß man ihnzum „Sportler des Jahres“ wählte. Diesen Wolfgang Graf Berghe von Trips erwähnte Heinz Maegerlein in seinem Sport-Jahresrückblick überhaupt nicht. Und bekam natürlich daraufhin Briefe. Seine Begründung, die er dafür gab, daß er ganz bewußt den Grafen Trips und da mit den ganzen Motorsport einfach ausge lassen hatte, verdient festgehalten zu wer den, weil diese Einstellung einer der Schlüssel für die Einstellung des Deutschen Fernsehens zum Motorsport ist. Er schrieb damals (München, den 23. 1. 62) auf offiziellem Briefpapier des Bayerischen Rundfunks an ein Fri. Teichmann, die sich ob der Auslassung des Grafen Trips be schwert hatte: „Ich glaube, daß ein Sport- Jahresrückblick sich mit dem Sport der Amateure und nicht mit den sogenannten Berufssportlern befassen sollte. Graf Trips war gewiß ein hervorragender Mensch, aber er wurde für seine Tätigkeit bei Auto rennen bezahlt, er gehört also nach mei ner und wohl auch nach Auffassung der meisten nicht in einen Sport-Jahresrückblick.“ „Zu meinem Entsetzen“, so fährt Maeger lein in diesem Brief fort, „hat sich ein gro ßer Teil der deutschen Sportjournalisten für Trips als Sportler des Jahres ...
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