Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... in die Ferne segeln, schaukelt die erste Verheissung des Sommers — der Erfüllung — heran. Die Bäume sind zu silbernen Herolden des Frühlings geworden. Ihre weissen Fackeln brennen stumm in den blauen Tag. Manchmal zieht der Wind schwach durchs Geäst, dann taumeln müdgewordene Blütenblättchen ins erste hohe Gras. Die Maiblumen sind üppiger als je hervorgebrochen, zum Entzücken der Kinder, die mit vollen Sträussen den Frühling in die Stuben tragen. Das junge Laub, das noch keinem Winde trotzte, keinem Sturme sich versagte, und über das noch kein sommerliches Gewitter seine rollende Majestät dahinziehen Hess, ist unberührt und zart wie ein neugeborenes Kind. Wenn man unter diese buschigen Riesensträüsse tritt, dann geniesst das Auge mit reinem Entzücken das herrliche Spiel des Irischen Grüns im stillen, sanfteren Blau des Himmels. Die Wege, auf denen der Fuss des Pfingstwanderers geht, der aus dem Schaffen der Natur das Wesen einer' gewaltigen, schöpferischen Kraft heraushört, die sich im Wachsen jeder Blume und jedes Grases offenbart, führen weiss und in vielen Windungen über den nächsten Hügel geradewegs in den Himmel hinein. Der Horizont ist von zartem Dunst umwölkt, so als wäre über das Grün der jenseitigen Hügel ein zarter Schleier gebreitet. Die Morgen sind noch voller Kühle, die aus der Nacht herauf schauert, und in den Abenden verfliesst die Wärme ...
Kommentare