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... gen gewachsen ist, und dennoch... Die Furcht nimmt immer mehr zu. Man fühlt, dass der Wagen nicht ewig im gleichen Tempo dahinrasen kann. Es gibt einen Schlusspunkt; doch der Himmel gebe es, dass es noch bis zum Ziele reicht! Man hört mit leidenschaftlicher Spannung nach jeder Aenderung des Motorlärms und nach jedem un- "~ gewohnten Geklapper im Chassis. Die Inlu "~ strumente auf dem Schaltbrett sind die Zeiger des Schicksals. Man beobachtet sie mit einer Genauigkeit, als wenn das eigene Leben davon abhinge. Die schwächste Aenderung im Oeldruck oder der Wassertemperatur kann das gefürchtete Ende bedeuten. Der Tourenzähler macht seinen normalen Weg. Die kleinste Abweichung davon kann einen drohenden Defekt ankünden. Und wie steht es mit den Bremsen? Sooft mussten sie schon in Funktion treten. Werden sie durchhalten? Der Weg des Pedals muss überwacht werden, würde er übermässig gross, bedeutete dies baldiges Versagen der Bremsen. Ein Wagen ist nie schneller, als es seine Bremsen erlauben. Ein Nachlassen der Bremsen heisst also Defekt oder — noch schlimmer — frühzeitiges Ende. Wir alle kennen diese Angst vor dem — Pech angesichts des sichern Sieges. Darum ^-erscheinen einem auch die letzten Meilen so entsetzlich lang. Ich erinnere mich an eine Fahrt in Brooklands, wo ich im Kampf um ' die Goldtrophäe für ein 100-Meilen-Rennen mit Vorsprung ...
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