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... über Land, auf der anderen Seite der schnelle, bequeme Gran Turismo für die Langstrecke. Punkto Temperament, Verbrauch und Preis können die Differenzen quantitativ klar bestimmtwerden, praktischer Nutzen und Wert sind subjektiv erfassbar. Dass ein Seat Arosa das Budget weit weniger belastet als ein Ferrari, liegt auf der Hand. Über den ideellen Wert dieser beiden so unterschiedlichen Fahrzeuge könnte stundenlang gestritten werden, höchstwahrscheinlich ohne schlüssigesResultat. Es ist aber anzunehmen, dass auch das politische Element aufs Tapet käme. Parkraumnot in den Städten, zu hohe Parkgebührensowie Verkehrsbehinderungen stören einen besonders im kurzstreckentauglichen Seat, rigorose Tempobeschränkungen (bzw. -bussen) und Baustellen dämpfen den Elan im Ferrari. Da heutzutage alle ihreNöte haben, auch die Steuereintreiber, kennt die Phantasie zur Geldbeschaffung keine Grenzen. Der jüngsteStreich heisst «Road-Pricing» (vgl. Seite 9), das Bundesrat Leuenberger künftigais elektronisch erfasste, munter sprudelnde Steuerquelle für die darbendenStädte in Aussicht stellt Wetten, dass dies die gutbetuchten Eigner von Luxusund Sportwagen weit weniger stört als die meisten übrigen motorisiertenVerkehrsteilnehmer, die nicht so nobel um die Städte herum ihrem fernen Ziel entgegensteuern können? Letzteren bleibt einmal mehr nur der ...
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