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... Grossen Belt in Angriff genommen habe. Da dies nunmehr der Fall ist («AR» Nr. 33/1989), drängen sowohl die Wirtschaft als auch Teile der Gewerkschaftsbewegung darauf, die Landverbindung zum schwedischen Nachbarn dänischerseits nun endlich zu beschliessen. Darüber führte das Parlament in Kopenhagen schon zu Jahresanfang eine Sonderdebatte, bei der sich herausschälte, dass zumindest für eine blosse Zugverbindung eine komfortable Mehrheit vorhanden ist. Im Gespräch ist ein Tunnel unter dem etwa 17 km breiten 0resund, der Kopenhagen-Kastrup mit Malme verbinden soll. Die Geister scheiden sich indes an der Frage, ob man auch eine Autobrücke von Kopenhagen über die Sundinsel Saltholm nach Malme anlegen soll. Dies wird vom bürgerlichen Lager befürwortet, nur die kleine radikalliberale Partei hat dagegen Einwände. Zu den Brükkengegnern gehören ferner die «Sozialistische Volkspartei», aber auch Kreise in der Sozialdemokratie. J. K. Hansen, verkehrspolitischer Wortführer der Partei: «Eine Autobrücke beschert Kopenhagen ein Umweltproblem.» Zudem befürchtet man, dass Dänemark zu einem reinen Transitkorridor zwischen den anderen skandinavischen Ländern und dem europäischen Festland degradiert wird - mit entsprechenden Belastungen für Umwelt und Strassennetz. Dass die Sozialdemokratie für eine Autobahnbrücke votieren wird, liegt dennoch durchaus im ...
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