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... langen Rundstrecke geht es durch den Taunus. Wie seit einigen Jahren üblich, ist die Strecke komplett gesperrt und muss dreimal durchfahren werden. Dass es trotzdem hochherging, beschreibt ein Bericht der Automobil-Welt: »Schon in der ersten Runde musste Poege (Mercedes) wegen eines Vergaserdefektes, Chevalier Florio (Darracq) wegen einer Reparatur am Zylinder, Hugo Wilhelm (Métallurgique) durch eine Kollision mit einem Meilenstein und Gabriel (de Dietrich) wegen eines Defekts am Benzinbehälter aus dem Rennen scheiden …« Am Ende gewinnt schließlich Felipe Nazzaro auf Fiat. Die größten Begeisterungsstürme löst aber der 6. Platz von Carl Jörns auf dem Opel aus. »Es war nicht leicht, gegen solche Fahrer, wie sie die Italiener und Belgier stellten, anzukommen, um so höher muss der Opelsche Erfolg angerechnet werden«, schrieb die Frankfurter Zeitung am Tag danach. Unter lauten Beifallsstürmen nimmt Jörns den Pokal für den besten deutschen Wagen aus der Hand von Kaiser Wilhelm II. entgegen, der sich daraufhin entschließt, Opel-Motorwagen zu fahren. Opel feiert den Erfolg in großformatigen Anzeigen, wird Kaiserlicher Hoflieferant und beginnt seinen Aufstieg zu einem der bedeutendsten deutschen Automobilhersteller. Die Ausfahrt anno 2013 im Opel-Rennwagen von 1903 bei der Kronprinz- Wilhelm-Rasanz gerät dagegen deutlich gemütlicher. Jens Cooper von Opel ...
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