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... XJ-Limousinen, gibt sich der Jaguar keine Blöße. Eine Sonderstellung freilich nimmt er nicht mehr ein, weil die Konkurrenz hier eben falls ein sehr hohes Niveau zu bieten hat. Aber mit der befindet sich der Jag auf Augenhöhe. Er schluckt Bodenwellen samtig weg, wobei die Fähigkeiten der Fe derung auf langen Autobahnwellen noch besser zur Geltung kommen als auf den kurzen Unebenheiten holpriger Land straßen. Dass hier das Basismodell mit nur drei Liter großem V6-Motor zum Test an tritt, schränkt die Erwartungen ein. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Denn der Leichtbau sorgt dafür, dass jede der 238 Pferdestärken nur sieben Kilo gramm zu bewegen hat. Leistungsmangel empfindet man nicht im XJ6, obwohl das Testexemplar die Werksangabe für die Beschleunigung von null auf 100 km/h (8,1 Sekunden) nicht zu erreichen vermag. Für komfortables Gleiten reicht der V6 allemal, Zwi schensprints zum Überholen erledigt er auch dank der schnell reagierenden und weich schaltenden Sechsgang-Automatik mit befriedigendem Temperament. Was fehlt, ist die Souveränität des Drehmoments, die den wahren motori schen Luxus ausmacht. Der relativ kleinvolumige V6 braucht hohe Drehzahlen, um wach zu werden. Für die Höchstge schwindigkeit von 225 km/h genügen we gen der langen Übersetzung zwar be scheidene 4230 Umdrehungen, aber für kräftiges Beschleunigen muss der ...
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