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... die Schuld daran kurzerhand den zuständigenkantonalen Behörden in die Schuhe zu schieben wäre allzu einfach. Unser Klima lässt nun einmal Belagsarbeitenwährend der kalten Jahreszeit nicht zu, und viele Teilstücke sind in die Jahre gekommen und deshalb sanierungsbedürftig. Schön und gut. Aber reicht.das als Begründung schon aus?Nein, denn der eigentliche Grund für diese Häufung von Baustellen liegt darin, dass in der Vergangenheit angesichts der prekären finanziellen Situation des Bundes die Ausgaben überall, und mithin auch im Nationalstrassenbau und -unterhalt, stark gedrosselt wurden. Und das ungeachtet der Tatsache, dass es die vom Automobilisten stammenden Mittel in der Treibstoffzollschatulle bequem erlaubt hätten, dieNationalstrassen ohne Belastung der allgemeinenBundeskasse im normalen Rhythmus zu erneuern, ja sogar einen Ausbau der A 1zwischen Zürich und Bern auf sechs Spuren ins Augezu fassen. Doch diese Chance wurde vertan. Heute muss es deshalb das Bestreben der Tiefbauämter sein, die Strassen möglichst zügig zu sanierenund für den Verkehr wieder freizugeben. Dazu bedarf esnoch vermehrt der Koordination. Denn trotz anderslautenden Beteuerungen desBundesamts für Strassenbau hat man heute den Eindruck, an der Absprache zwischen den Kantonen gäbe es nochsehr viel zu verbessern. Zur Bereinigung der heuteunbefriedigenden Situation könnte ...
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