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... Oasen inmitten dieser Urlandschaft von Wasser, Himmel, Gras und Fels. Auf der Oberwiler Seite steht Kirschbaum an Kirschbaum; sie prangen zur Frühlingszeit in ihren rosigen Brautgewändern im grünen Samt der Wiesen, um die sich efeuumsponnene Mauern legen, auf denen sich die Eidechsen sonnen. Die von der Sonne und den Wetterstürmen geschwärzten Bauernhäuser blicken alle auf die perlmuttern aufleuchtende Riesenmuschel des Sees, über den zuweilen Züge und Strassen horizontal gelagerter Wanderwolken ziehen. Der Kanton Zug — durch seine mundigen Kirschtorten berühmt — hat als weitere Spezialität die Zuger Rötel aufzuweisen, so dass die Früchte des Bodens und des Wassers wetteifern, dem Menschen ihren Reichtum anzubieten; das Zugerländlein ist trotz seiner geringen räumlichen Ausdehnung eine der weltoffensten und freundlichsten Gegenden des Schweizerlandes, und der kleinste Staat der Schweiz ist nicht klein an mannigfaltigen Freuden und Abwechslungen, mit denen er den Wanderer oder Feriengast willkommen heisst. Zug ist das Land der Idylle, der heimatlichen Einkehr an sauber gedeckten Tischen. Alles spricht hier in einer gedämpften lä- chelnden Freude, die nicht sehr weit von der Melancholie entfernt liegt, zu den Sinnen und zum Herzen der Menschen: der See, die Berge, die Früchte des Landes und seine Bewohner, die von einer anziehenden und unbewussten ...
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