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... setzen ihren Boliden im Alltag ein underkaufen sich mit ihm auch ein Stück gesellschaftliche Anerkennung. Hier sieht sich Ferrari mit ernsthaften Konkurrentenim Wettbewerb und kann sich sozialen Strömungen nicht entziehen. Deshalb wird versucht, zur Absicherung der Produktion in neuen Märkten Fuss zu fassen, aber auch neuen Tendenzen — Stichwort Recyclingwill man sich nicht verschliessen. Anlässlich der kürzlichen Präsentation des neuen F 512 M («AR» 41/94) drängtensich einige kritische Fragen bezüglich der Produkteentwicklung auf. Insbesondere versteht nicht jeder, warum man einemderartig teuren Produkt, das noch dazu sehr stark in die USA exportiert wird, den Airbagvorenthält und der möglicherweise lebensrettende Luftsackauch beim 456 GT nicht erhältlich ist. Ziemlich deutlich war zu vernehmen, dass solche Elemente im reinrassigsten allerFerraris (so wird der F 512 M in Maranello gerne genannt) keinen Platz hätten, auch eine Servolenkung nicht — derenFehlen aber mittels Nachbehandlung des schwitzenden Piloten durch die Klimaanlage kompensiert wird -, dass aberfür 1995 sowohl im 355 als auch im 456 mit Airbags gerechnetwerden darf. Der 456 GT wird ausserdemab nächstem Jahr mit einer adaptierten GM-Getriebeautomatik verfügbar sein, und an der Entwicklung einer Tipp-Schaltung am Lenkrad mit Formel-1 -Feeling wird intensiv gearbeitet. Daneben ...
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