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... Es war harte Arbeit; nach zwei Stunden Malochen zeigten sich auf der Brust meines hellblauen Ford-Overalls dunkle Flecken - das muß Schweiß gewesen sein, Professor Fuhrmann. Jeder von uns 30 Autobauern war verschwitzt. Hans-Robert Richarz, einer unserer Magazin redakteure, schildert ab Seite 12 den schweiß treibenden Spaß, und Hans Peter Seufert foto grafierte. Ich habe in aller Welt, von Argentinien bis Rot china, Autofabriken besichtigt, aber zum er stenmal, in Saarlouis, in einer gearbeitet. Fa zit: trotz jahrzehntelanger Auto-Erfahrung kei ne Ahnung vom Automontieren. Weiher, sein Kollege Hans Wilhelm Gäb, der „Öffentlich keitsarbeiter“ , und Alexander Demuth, Presse chef, müssen das gewußt haben und parierten auf ihre kölnischrheinische Art: Jeder auto motor und sport-Autojournalist bekam vom Werk einen Lehrherrn gestellt — mafiosisch „Pate“ genannt —, der ihn pingelig anlernte und beim Bau des einmillionsten Fiesta kritisch überwachte - schließlich soll sich die Rückruf aktion der Autos, die in der ersten Januar hälftegebautwurden, im Rahmen halten. Mein Pate war Hans Lecke, 27 Jahre alt und von Beruf — schlimm genug - Fertigmacher; er betreute auch Uwe Brodbeck am Band vor mir. Lecke ist zuständig für die letzten Arbeiten an diesem verflixten Band, das sich gnadenlos weiterbewegt und keine Rücksicht auf meine Gefühle nimmt. Ich ...
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