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... in dem Garten umher, um nach meinem Osterglücke zu suchen. Ich spähte hierhin und dorthin, und konnte doch nichts entdekken. Es* stand der Gartenmauer entlang noch eine ganze Reihe grössere Blumentöpfe, die ein gutes Versteck bildeten. Hinter jeden guckte ich neugierigen Auges — ohne Erfolg! Warum das Glück gerade mich diesmal so lange warten liess? Sollte der Osterhase mich absichtlich vergessen haben, weil mein Verhalten manchmal zu wünschen übrig gelassen hatte? Ich konnte es mir doch nicht denken, denn zufälligerweise hätte ich ia *uch eines der anderen Körbchen finden können. Das war es also nicht, und doch ahnte ich Düsteres, Unheimliches. Jetzt endlich, als ich mich nach einer gänzlich verdorrten Pflanze bückte, blitzte mir aus der von allerhand Zweigwerk halb verdeckten Ecke an der zum Hause emporführenden Gartentreppe ein rotes Licht ins Auge. «Hailoh! Entdeckt!» dachte ich und hüpfte mit einem Freudensprung auf die Stelle zu, strich mit der Hand das Gewächs beiseite und wollte nach meinen Herrlichkeiten greifen, als ich, von hellem Entsetzen gepackt, die Hand, wie von einer Natter gebissen, zurückzog und mit Grauen betrachtete, was sich meinen Augen darbot. Mitten im lieblichen, moosgepolsterten Körbchen, neben den sechs bunten Hühnereiern, dem Schokoladeund dem Nougatei, sass der bezuckerte Biskuithase, gewlss! Aber was für ein furchtbar ...
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