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... Erfolg beschieden sein. So viele Löscher sind aber meist nicht zur Stelle, denn noch hat längst nicht jeder Autofahrer einen an Bord. Außerdem sind viele der mitgeführten Lö- scher 1-Kilo-Billig-Geräte, die mehr einer Spraydose denn ernstem Löschgerät ähneln. Gerade bei diesen Billig-Pulvergeräten, die in Kaufhäusern und Supermärkten schon für weniger als 15 Mark angeboten werden, ist die Ausfallquote — so ein Pulverlöscher-Hersteller — beträchtlich: »Von 10 Billiglöschern funktioniert im Notfall nur einer!« Bei qualitativ besseren und auch teureren Fabrikaten sind Versager wesentlich seltener: Von 55 Löschern der Firmen MinimaxEuropa und Gloria, die der ADAC nach 2 bis 7 wartungslosen Jahren absprühte, streikten nur ganze 3 Stück. Trotzdem sollte der Löscher alle 2 Jahre vom Wartungsdienst des Herstellers überprüft werden, will man sichergehen, daß die Druckluft nicht entwichen und das Pulver verklumpt ist. Wenn ein Auto brennt, kommt es auf Sekunden an: Mit Halon kann man die Flammen schneller niedermachen und an die Insassen herankommen. Betriebssicherer als die Druckluftlö- scher, bei denen das Pulver schon ab Werk unter Druck steht, sind vom Prinzip her die sogenannten Patronenlö- scher : Bei diesem Gerät (Hersteller z. B. Wintrich) wird das Löschpulver erst vor dem Einsatz durch eine Kohlensäurepatrone unter Druck gesetzt. ...
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