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... sein bislang vorgeführter Umgang mit seinen Begabungen hat mehr von seinen Talenten offenbart als das Gezerfe alter und neuer Rennställe um seine künftige Fahrergunst. Dabei geht es, natürlich, auch um viel Geld - nach den Gesetzen des Sports mit Recht, weil erst Sympathie das verkauft, was mit Schweiß erkämpft worden ist. Schumacher hat viele jener publi kumswirksamen Eigenschaften. Sie sind Beweis dafür, daß einer auch noch zu sätzlich etwas können muß, wenn er schon viel kann. Es wird eine Frage wert sein, wie schnell eine Nation wie unsere, die beim Rennsport zu erst den Lärm und dann die Leistung registriert, ihn als ihren Helden vereinnahmen wird. Wohlgemeinte Mah nungen, die Erwartun gen nicht überzustrapa zieren, werden nichts nutzen. Wer auf dem Weg zum Thron ist - das wissen nicht nur die Mitglieder kö niglicher Häuser-, der muß auch an die Öffentlichkeit wieder einen Teil seiner Einnahmen zurückzahlen und sie mit hoffen, mitleiden, mitsiegen lassen. Ungleich größer mag für Schuma cher die Bürde sein, die er dem Renn sport abnehmen kann, so es denn eine gibt. Der Vorwurf des sinnlosen Treib stoffverbrauchs bei Rennen wird nicht dadurch richtiger, daß zugleich die energiehaltigen Flutlichtorgien in den Fußballstadien attackiert werden. Zweifellos wird Schumachers Kar riere nicht nur sportliche Anteilnahme wecken, sie wird ...
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