Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... was —» «Aber keine Idee,» unterbrach ihn Georg in beruhigendem Ton. «Wie kommen Sie nur darauf, Herr Brandt?» «Sehen Sie, Herr Direktor, schon dass Sie mich heute in einem weg ,Herr Brandt' nennen, während Sie sonst schon seit Jahr und Tag immer Brandt zu mir sagen.» «Ach so,» lachte Georg. «Ist es das? Ja, ich weiss selber nicht, wie ich darauf komme, es ist nur ein Lapsus, lieber Brandt, weiter nichts. Kommt wohl daher, weil ich eben am Telephon immer .Herr' sagte. Nein, Brandt, bei uns bleibt alles beim alten. Haha! das wäre ja noch schöner, wenn ich meinen alten, treuen Brandt mit .Herr' anreden sollte. Nee, das gibt's nicht. Kommen Sie, Brandt, 'nen Tobak! Feuer haben Sie? Na denn auf Wiedersehen, lieber Brandt!» Er schlug ihm freundschaftlich auf die Schulter. «Und nichts für ungut! Also machen wir das alles so, wie wir verabredet haben. Morgen, lieber Brandt.» Als Friedrich dem Inspektor dienstfertig das Portal öffnete, wunderte er sich über sein Gesicht. Diese grossen und befremdeten Augen hatte er vorher nie an ihm gesehen. Einen Augenblick machte Brandt halt und sagte halblaut: «Sagen Sie mal, Friedrich, ist Ihnen nich auch» — doch er schien sich zu besinnen, dass sich ein Gespräch über den Herrn mit dem Diener nicht schicke, auch wohl, dass Friedrich zu dumm dazu war. Er unterbrach sich: «Na, davon ein andermal.» Friedrich blieb ...
Kommentare