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... den Erklärungen, die „Schorsch“ über die schwierigsten Streckenteile gab, wie er jeden einzel nen Kurs geradezu dreidimensional studiert hat. Er nannte jede Un ebenheit und kannte jeden Neigungswinkel. Bei einigen Stellen sagte er voraus, wie weit sich ein wirklich schneller und guter Fahrer heraus tragen lassen oder hereindrücken muß. Der Beweis folgte beim Training durch Gablenz, Kluge, H. P. Müller, Heiner Fleischmann und Kurt Mansfeld auf dem Fuße. Das war die Überraschung des Tages, und nur ein kleiner Teil des engeren BMW-Kreises weiß davon, daß der Ex- Europamcister nicht nur ein virtuoser Fahrtechniker und Taktiker, sondern auch ein brillanter Pädagoge ist, unter dessen Fittichen Walter Zeller und Hans Meier auch bei ihren internationalen Debüts gut auf gehoben sein werden. Für die Renngespanne steht das Meisterpaar Kraus-Huser und das Ex meisterpaar Klankermeier-Wolz mit Vertragsaussichten bereit, wenn man sich entschließt, zwei Gespanne in der 500-ccm-Beiwagenklasse einzusetzen. Das Merkwürdige ist nämlich, daß sich BMW vorerst, also für 1951, nicht für die 750-ccm-Klasse interessiert, obgleich man gerade da international die allerbesten Aussichten hätte und zugleich einen der wenig erfreulichen Markenzweikämpfe innerhalb einer Kate gorie vermeiden könnte. Dipl.-Ing. Wolf, der verantwortliche Renn ingenieur des Werkes, erklärte uns dazu, daß man ...
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