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... arbeitende Produktion musste teilweise als Ersatz, für wohl dauernd verlorenen Export ausgebautwerden, wodurch die Zahlungen ans Ausland entsprechend kleiner geworden sind. Ich sehe deutlich die grossen Gefahren dieser Entwicklung und glaube] dass sie nicht wesentlich weiter gefördert werden darf,, wenn uns nicht weitere Exportverluste oder ein neuer, starker Rückgang in den Erträgnissen des Touristenoder Kapitalverkehrs dazu zwingen sollten. Schon seit einiger Zeit und wohl auch in der nächsten Zukunft leiten wir unsere Warenkäufe nach denjenigen Ländern, die uns durch Abnahme unserer Güter oder durch die Ausgaben ihrer Touristen bei uns oder endlich durch Zinszahlungen die nötigen Gegenposten schaffen. Aus diese Weise ist es gelungen, das Defizit im Güterverkehr um über 200 Millionen zu verringern, und zwar nicht nur auf Kosten des Imports, sondern auch durch eine wenn auch bescheidene Steigerung der Ausfuhr. Was nun den Personenverkehr anbelangt, so zeigt er bei näherem Zusehen überraschend viele gemeinsame Züge mit dem Güterverkehr, und sicherlich ist der Satz, unsere Hotellerie sei eine Exportindustrie, im Wesen richtig: Die Zahlungen des Auslandes sind Entgelt für schweizerische Arbeit, ob es sich um gekaufte Uhren oder um bezahlte Unterkunft handelt. In beiden Fällen können wir, unter Hinweis auf die besonders gute Qualität unserer Leistungen, ...
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