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... wurde, war das Modell eine viertürige Kleinst-Limousine mit viel Charme, dessen Design den Trend zur allumfassenden Rundheit um ei nige Jahre vorwegnahm (deshalb ist es auch ziemlich peinlich, wenn Ferdinand Picch das Kuppeldach als VW-Erfindung feiert). Anfangs war der 121 noch der Lieb ling aller weiblichen Autokäufer, aber die Attraktion der Andersartigkeit nützte sich schnell ab. Genauso steil wie die Verkaufs kurve nach oben geschossen war, stürzte sie wieder ab. Frauen brauchen offenbar öfter mal was Neues. Aber sind es wirklich nur die Frauen? Ganz generell läßt sich beobachten, daß die Präsentationszyklen der Modellfamili en immer schneller rotieren. So geriet erst kürzlich BMW in die schlimme Schere, die auf alle Modeautos wartet. Denn cs war sicher kein Zufall, daß BMW beim Z3 den umgekehrten Weg der üblichen Modellpoli tik ging. Anstatt im ersten Jahr mit einem Spitzenmodell Kasse zu machen, wurden zuerst die preiswerten Vierzylinder unters Volk gebracht. Wohl, um vor dem Markt eintritt des SLK zu retten, was noch zu ret ten war. Mit ein bißchen Pech und dem Ver kaufsbeginn des Audi TTS könnte der Z3 bald so alt aussehen wie der Mazda MX-5. Wir lernen: Solange der Laden brummt, sind Modeautos ein tolles Geschäft. Aller dings ist ihr Marketing ein einziger Wett lauf mit der Zeit. Denn selbst die kleinsten Marktnischen sind heute ...
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