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... Devisen erwerben wollte, um ins Ausland zu reisen oder ausländische Waren einzuführen, musste zuvor allerlei lästige Formalitäten erfüllen und umständliche Bewilligungen einholen. Diese Komplikationen der Währungskontrolle blieben •uns in der Schweiz glücklicherweise erspart, weil es •gelang, den Schweizer Franken durch alle Fährnisse hin- 'durch hart, gesund und konvertibel zu erhalten. Der 'Schweizer konnte überall auf 'der Welt hinfahren, ohne vorder das hohe Devisenamt um "Erlaubnis zu fragen. Dank 'der freien Verwendbarkeit des Schweizer Frankens füllten sich die Ladenregale in unserem Lande mit vielerlei ausländischen Waren, englischen Stoffen, italienischen Schuhen, deutschen Metallwaren, amerikanischen Konserven usw. usw. Solcherart wurde die Versorgung verbessert, die Konkurrenz belebt und die Preise niedrig gehalten. Ebenso konnte unsere Industrie dank der Frankenkonvertierbarkeit ihre Rohmaterialien, Halbfabrikate und Betriebsstoffe jeweils dort einkaufen, wo sie am leichtesten und billigsten zu kriegen waren, was entschieden zur Stärkung unserer industriellen Wettbewerbskraft beitrug. Vielleicht wird der Leser einwenden, dass es für ein kriegsverschontes Land eigentlich kein Kunststück sei, sein Geld gesund zu erhalten. Aber so selbstverständlich scheint das offenbar doch nicht gewesen zu sein. ...
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