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... It’s Rover now Rover gekauft und an Rover ge scheitert: Pischetsrieder wurde von v. Kuenheim zum Rücktritt gedrängt Ohne Beispiel in der Unternehmens geschichte ist die BMW-Vorstandskrise, bei der BMW-Chef Bernd Pischetsrieder wegen der Rover-Krise zum Rücktritt genötigt und Wolfgang Reitzle als Nachfolger verschmäht wurde. Er kündigte selbst. Mit einer kleinen Bissigkeit hatte BMW-Chef Eberhard v. Kuenheim den neuen Kollegen 1990 im Führungsgremium ein geführt: „Das Unter nehmen ist jetzt stark genug, um sich einen Bayern im Vorstand lei sten zu können.“ Achteinhalb Jahre später war der Bayer, zwischenzeitlich selbst BMW-Chef, nicht mehr stark genug. Zehn Tage vor seinem 51. Geburts tag reichte Bernd Pi schetsrieder im Verlauf einer über achtstündi gen Sitzung des BMW- Aufsichtsrats seinen Rücktritt ein. „Es war eine Offizierslösung“, kommentierte ein Insider den unerwartet honorigen Abgang. Britisch die Haltung und englisch der Grund: „Rover und nur Rover und das Lange-Leine-Lassen“, wie ein Aufsichts rat penibel monierte. Pischets rieder, Großneffe des Mini-Er finders Sir Alee Issigonis, hat wohl zu spät gemerkt, daß ein bißchen Commonwealth-Blut kaum reicht, um einen Recken von altem, brüchigem Rover- Adel die Attitude eines jugend lichen Grafen einzuhauchen. Vorstandsvorsitzende wer den nicht zuletzt auch dafür ...
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