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... Daß der Vauxhall Victor jetzt eine obenliegende Nockenwelle hat oder daß beim Ford Cortina die Einund Auslaßventile nicht mehr nebeneinander, sondern sich gegenüber liegen, ist hierzulande nur von akademischem Interesse. Anders ist es mit Sportwagen englischer Schule: die haben bei uns noch zahlreiche Bewunderer, wenn auch die Zeiten vorbei sind, da sich jeder Pennäler nichts sehnlicher wünschte als einen Austin- Healey »Froschauge«. Damals war auch der Triumph TR 2 und später der TR 3 Trumpf des Playboy-Nachwuchses. Der TR 3 war (1956) der erste Serienwagen der Welt mit Scheibenbremsen. Inzwischen ist man bereits beim TR 5 angelangt. Und auch der hat wieder etwas Einmaliges — eine Benzineinspritzung, für deren Wartung und Reparatur man weder Spezialwerkzeug noch Spezialgeräte benötigt. Von den englischen Personenwagen erfreuen sich bei uns nur Austin und Morris des allgemeinen Interesses. Aber große Markterfolge konnten die technisch so fortschrittlichen, im Sport bewährten und von der Fachpresse hochgelobten Engländer nicht erringen: Von den 920 000 Personenwagen und Kombiwagen, die in den ersten 8 Monaten dieses Jahres im Bundesgebiet zugelassen wurden, trugen nur 2400 das Austinoder Morris-Zeichen. Das sind zwar mehr als Skoda (1700) oder Volvo (1500), aber weniger als DAF (3600), von Citroen ...
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