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... dann auf Rot und wieder auf Grün. Der Kleine rührt sich nicht von der Stelle, stösst aber plötzlich einen lauten Schrei aus, einen Angstschrei. Der Schrei bringt das dringende Verlangen des Kindes zum Ausdruck, der rollende Terror seiner nächsten Umgebung mit seinem Motorenlärm, den abrupten Bremsmanövern und ungeduldigen Hupsignalen möge endlich ein Ende haben. Ohne jede Gefühlsregung überqueren aber bei jeder Grünphase Erwachsene die Strasse. Das ist ja ihre Welt, eine Welt, mit der sie sich arrangiert haben. Für das Kind ist es die Hölle. Dieser Film wurde nicht für Kinder gedreht, sondern für Eltern mit Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren. Er möchte unter anderem deutlich machen, dass Kinder nicht kleine Erwachsene sind. Lärmquellen wirken auf Kinder ganz anders ein als auf uns Erwachsene, oft kommen uns Kinder auch geistesabwesend vor, weil sie in ihrer ganz eigenen Welt leben. Der Film ist weiter auch bestrebt, den Eltern zu zeigen, wie sie ihr Kind schon im zartesten Alter zu selbständigem Verhalten im Strassenverkehr anleiten können. Sie müssen ihm mit gutem Beispiel vorangehen, ihm beispielsweise einschärfen, dass man am Fussgängerstreifen auch dann geduldig die Grünphase abwartet, wenn weit und breit kein Fahrzeug in Sicht ist. Der Film zeigt sehr deutlich, dass das Kleinkind nicht in der Lage ist, die Distanz zu einem ...
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