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... da journnl. All den grossen Rennen, in welchen die Elite der Weltautomobilfabrikaüon, die »schnellsten Wagen um Sieg und Ehre streiten, geht der französische Grand Prix voran. Wenn ein Rennen das heute so gern gebrauchte, besser gesagt missbrauchte Attribut « klassisch » verdient, dann ist es der Grosse Preis von Frankreich. Lange vor dem Weltkrieg erlebte er seine erste Auflage, lan^e auch vor dem Grossen Preis von Europa, der ihm heute den Rang noch nicht abzulaufen vermocht hat. In der Geschichte des vom französischen Automobilklub geschaffenen Grossen Preises spiegelt sich die Geschichte des Automobils und Schritt für Schritt lässt sich in ihr die Entwicklung des modernen Motoifahrzeuges zu dem, was es jetzt ist, verfolgen. Es muss einer schon Fischblut in den Adern haben und ein ausgewachsenes Phlegma se;n, wenn ihn nicht ein leise prickelnder Wonneschauer erfasst beim Gedanken an die waghalsigen Streiche verwegener Rennfahrer,, die den Teufel nicht fürchten, an die rassigen, herrlichen Wagen, die mit atembeklemmender Geschwindigkeit und mit einem wilden Aufschrei des Motors fast immer Schon vor- über sind, wenn man hinsieht, und wo das Platzen eines Reifens oder der geringste Fehler in der Abschätzung einer Kurve für den Piloten den sichern Tod bedeutet. Wer je schon einem solchen Titanenkampf beigewohnt hat, dem wird sich jene unheimliche ...
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