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... Anfang 1990. Am 7. Sep tember überraschte dann der Deutsche Kraftfahrzeug-Über wachungsverein Dekra die Öf fentlichkeit mit der Kunde, die Streithähne zu einem Kompro miß breitgeschlagen zu haben. Neben der obligaten Sicht prüfung und Kontrolle der schadstoffrelevanten Einstell daten waren nun Abgasmes sungen im Leerlauf und bei er höhter Leerlaufdrehzahl vorge sehen. Dieselmodelle sollten in freier Beschleunigung, also bei einem Gasstoß aus der Leer laufdrehzahl heraus, in Sachen Ruß Farbe bekennen. Für neue Meßgeräte müßten die Werk stätten rund 17 000 Mark für die Benziner und noch einmal 10 000 Mark für die Diesel be rappen. Mit diesen vergleichsweise einfachen Methoden ließen sich aber nachweislich mit einer Trefferquote von rund 90 Pro zent Defekte und grob falsch eingestellte Autos dingfest ma chen. Als Termin für die Rechtskraft einer darauf basie renden Verordnung wurde schließlich - nachdem ein frü herer Entwurf mangels Aus sicht auf Erfolg wieder zurück gezogen worden war - der 1. Juli 1991 vorgemerkt. Doch daraus wurde nichts. Zu zahlreich waren die noch of fenen Details, um die da inten siv gerungen wurde: Bis zu wel cher Gewichtsklasse sollen Diesel mit dem Trübungstester und ab wann mit dem Filterschwärzungs-Meßgerät geprüft werden? Soll das Ergebnis als Trübungsgrad oder als Trü bungskoeffizient ausgeworfen ...
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