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... Bahnhofgebäude lässt nicht vermuten, dass hier alltäglich Güterwagen mit Kisten voll Cognac nach allen fünf Kontinenten verladen werden. Ein Blick in den Wartesaal: Cafe, Bier, Wein und Aperitifs. Niemand trinkt — Cognac in Cognac im Wartesaal. Schade, hier müsste er an Fremde gratis, als Kostprobe, ausgeschenkt werden. Bis dorthin, wo das kostbare Nass gebraut wird, ist ein gutes Stück Weg. Die grössten der Cognacfabriken, deren es hier eine Menge gibt, liegen fast alle an oder in der Nähe der Charente, des Schifftransportes wegen. Bis man dorthin kommt, hat man Gelegenheit, Cognacs Sehenswürdigkeiten zu studieren. Der Verkehrsverein von Cognac ist stolz darauf, dass es in dieser Stadt noch mehr gibt als nur « Cognac ». Er hat recht. Zum Beispiel muss es beneidenswert sein, in dieser Stadt Bürgermeister zu werden oder wenigstens Stadtsekretär. Wenn der Bürgermeister oder Stadtsekretär zum Fenster hinausschaut, sieht er in seinen «Kurpark». Das ist ein stattlicher Garten mit hohen Bäumen, grünen Hügeln, Blumenboskotts, Orangerie, Grotten, zum Lustwandeln geschaffen. Cognac ist die Stadt des « Roi-Chevalier », des Kavaliers auf dem Königsthron Francois Ier. Hoch zu Ross zeigt ihn ein Denkmal auf dem Marktplatz. Er ist 1494 hier geboren und hat im Schloss der Valois an der Charente die «Heilige Liga», den Völkerbund des Mittelalters, abgeschlossen. Das ...
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