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... sie vollständig ausprobiert sind. Ihr Aufbau ist heute fertiggestellt. Ohne gerade als fabrikmässiges Erzeugnis gelten zu können, ist der Wagen mehr als ein blosser Selbstbau und besitzt vielversprechende Merkmale Sein Anderthalblitermotor hat einen Leichtmetallblock aus Alpax Beta und eingepresste nitrierte Stahlbüchsen. Die Bohrung beträgt 58 mm, der Hub 70 mm, was bei den hohen Drehzahlen (über 8000 U/min sollen erreichbar sein) zu recht beträchtlichen Kolbengeschwindigkeiten führt. Die Kurbelwelle ist in fünf Rollenlagern gelagert, von denen eine neuartige Ausführung ohne Käfig für die Pleuel entwickelt worden ist. Die aus gehärtetem Spezialstahl angefertigten Laufringe der Rollen sind unabhängig vom Kurbelzapfen und dem unteren Pleuelstangenende. Obwohl die Konstruktion der Kurbelwelle auf diese Weise etwas komplizierter wird, kann man als eigentliche Lagerfläche einen einsatzgehärteten Spezialstahl ohne die Nachteile zu grosser Sprödigkeit verwenden, ein Vorteil, der besonders wegen der hohen Flächenpressungen und Drehzahlen in einem Rennwagenmotor nicht minder wichtig ist als ein spiegelglatter Finish der Lager. Die Pleuelstangen selbst sind kurz und haben eine Länge von ca. 120 mm; sie sind aus Chrom-Molybdän-Rohrstücken hergestellt. Wie heute üblich, so besitzt auch der De Coucy zwei obenliegende Nockenwellen, die von einer am hinteren Blockende ...
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