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... zurückzugewinnen, um die Autodienste besser auszunützen. Wird es ihnen aber gelingen, ein einziges Geschäft zum Verzicht auf einen eigenen Autodienst zu veranlassen, solange die Bahnund Astotarife höher sind als die Kosten des Werkautotransportes? Nein, um den Wettbewerb erfolgreich aufnehmen zu können, werden nach wie vor die Kosten des wirtschaftlich geführten Automobilbetriebes von den Bahnen bei der Tarifierung beobachtet werden müssen. Der freie Werkverkehr ist also nicht nur ein Preisregulator, sondern ein Preiskompressor, der auf niedere Tarife hinwirkt. Warum bedeutet aber die teilweise Wettbewerbs- Beschränkung trotzdem einen Fortschritt? Weil sie den Bahnen durch die Einschränkung der gewerbsmässigen Autoferntransporte einen gewissen Mindestverkehr sichert und ihnen dadurch ermöglicht, im Nahverkehr die Mehrkosten für eine lückenlose Haus-Haus-Bedienung durch das Automobil zu festen und einheitlichen Tarifsätzen zu übernehmen. Der Wettbewerb wird also in einem graduell sehr erträglichen. Masse nur soweit eingeschränkt, als dies zur Erreichung einer auf anderem Weg nicht zu verwirklichenden Verkehrsvervollkommnung nötig ist. Der Vorwurf der Prlvilegierung des Werkverkehrs. Dieser Vorwurf, der sowohl in den Kreisen des gewerbsmässigen Verkehrs als auch in bahnfreundlichen Schichten oft erhoben wird, erledigt sich durch die ...
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