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... vielumstrittene Montagewerk in den USA anlaufen.- Rund 250 000 Golf, oder vielmehr Rabbit, wie die Wagen in Amerika genannt werden, sollen jährlich mit überwiegend deutschen Teilen in Amerika gebaut werden. VW ist übrigens die Firma mit den meisten Pkw-Montagestätten im Ausland. 1975 montierten 19 Betriebe CKD-Fahrzeuge oder verarbeiteten Teilesätze aus Deutschland. Opel-Pkw wurden im vergangenen Jahr in 8 Ländern, Mercedes- Limousinen in 6 Staaten mit deutschen Zulieferteilen gebaut. Audi hatte 4, BMW 3 und Ford 1 Montagestätte im Ausland. In der Republik Südafrika sind alle sechs Firmen gleichzeitig vertreten. Die verkauften Stückzahlen sind je nach Land recht unterschiedlich. 1975 verkaufte Opel beispielsweise 14 000 komplett zerlegte Autos nach Belgien, in die Schweiz 6000, nach Portugal 2400, nach Malaysia 2300, in den Iran 800, nach Südkorea 550 und nach Südafrika und Zaire jeweils 72 Fahrzeuge. Insgesamt wurden über 27 000 CKD-Autos ins Ausland geliefert. Im Vergleich dazu konnte Audi nur die bescheidene Anzahl von 672 Wagen der Typen 80 und 100 in zerlegter Form exportieren, dafür aber 7700 Teilesätze. Ein Lieblingskind der Mutterfirmen ist das CKD-Wesen nicht. Es ist im Gegenteil ein recht hartes Brot, oft auch noch bedroht von politischen Unsicherheiten und revolutionären Risiken. Einfacher und lukrativer ist meist der ...
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