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... Motors aufs Gaspedal, über die erstaunlich leichtgängige und exakte Lenkung, über das fast lautlose Dahingleiten des neuen Wagens. Es ist die Jungfernfahrt seines Hispano-Suiza J12 in die französische Metropole. Der vornehme Innenlenker wurde wenige Wochen zuvor beim jungen Karossier Hermann Graber in Wichtrach fertiggestellt. Ein Traum war Wirklichkeit geworden. Gipsmodell Im Holzkasten — Das ist das Gipsmodell im Massstab 1 10, das vom Besteller, einem Zürcher Architekten, angefertigt wurde und dem Karosseriebauer als Muster diente. Auch die international berühmten Architekten Le Corbusier und Gropius hatten sich in der Zwischenkriegszeit übrigens als Autodesigner betätigt. Als Hispano-Suiza am Pariser Salon 1931 erstmals den Zwölfzylinder ausstellte, wurde dieser von Kennern und Fachleuten sofort als ein Wagen der Superlative gefeiert. In seinem schö- nen Heim in Zürich studierte jener Architekt, von dem wir hier berichten, den aufwendigen Katalog und erteilte im folgenden Jahr den Auftrag für ein Chassis zum Preis von rund 200 000 F. Für die Karosserie hatte er seine eigenen Vorstellungen, machte Skizzen und Pläne und erwog vielerlei Möglichkeiten. Als das Fahrgestell in der Schweiz eintraf, hatte er ein Gipsmodell im Massstab 1:10 fertiggestellt und in Hermann Graber den Mann gefunden, der bereit und befähigt war, die eigenwillige und auf die ...
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