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... Das Wiedeking eitel ist, bestreiten nur wenige. Doch er hatteauch erkannt, dass Porsche als mittelgrosser Hersteller aufdie Dauer nicht allein lebensfähig sein würde: Schärfere Crashtests, Lärmund Abgasvorschriften, aber auch Ansprüche der Kunden bezüglich Hybridtechnik erfordernimmer höheren Entwicklungsaufwand. Dazu kommt die C0 2 -Gesetzgebung. Porsche mit seiner schweren und PS-starken Modellflotte könnte die EU-Vorgabenkaum erfüllen. Man muss also über kurz oder lang die Treibhausgas-Emissionen von Porsche-Modellen mit denen kleinerer Autos verrechnen können. Dafür gab es also nur zwei Möglichkeiten: Porsche voneinem Massenhersteller schlucken lassen - oder eben selbst einen schlucken. Wiedeking wählte die ehrgeizigeVariante. Und scheiterte. WAS KOMMT? Nun steigtdas Emirat Katar sowohl bei Porsche ein als auch bei VW. Bis 2011 soll die Porsche SE Holding mit der VolkswagenAG verschmolzen werden - ein kompliziertes Unterfangen, das für Wirtschaftsanwälte und Buchprüfer ein kleines Konjunkturprogramm FORTSETZUNG AUF SEITE 16 automobilrevue Nr. 31129. Juli 2009 Die Ära nach Wendelin Abgang Nach Wendelin Wiedeking muss sich Porsche neu sortieren und im VW-Konzern wiederfinden. Das Wort «Unabhängigkeit» ist dabei fehl am Platz. RAINER KLOSE rau in der Autobranche: «Das war nicht D er Ton ist David gegen Goliath», sagt ein Insiderzur ...
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