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... und versucht ihn durch Blinkzeichen zum Rechtsausweichen zu veranlassen, weil sein Tempo nicht demjenigen auf der Ueberholspur entspricht. Ich spielte die Rolle des Nötigers, blinkte und schloss auf sichere Bremsdistanz auf. Nach 20 Sekunden (440 m) Hess ich von meinem Opfer ab, scherte wieder nach rechts ein und bummelte auf dem rechten Streifen weiter. Sobald ich weg war und den Langweiler ganz in meiner Nähe zur Linken hatte, verminderte er das Tempo, was zur Folge hatte, dass ich «rechts vorgefahren wurde» — ohne an den Bundesgerichtsentscheid zu denken, die das Rechtsüberholen verbietet ... Was ich aber gut hörte, das waren einige Knaller aus dem Auspuff meines Widersachers: Ihm ging das Benzin auf der Schnellspur aus! Von der Furka nach Gletsch hinunter ist die Strasse, wenn auch um Haarnadelkurven gewunden, so doch stellenweise so breit, dass das Kreuzen nicht schwierig ist. Auf meiner Gegenfahrbahn lag ein alter Borgward mit deutschen Kennzeichen in Panne. Kein Zweifel, dass ich ihn reibungslos hätte kreuzen können. Ich fuhr zu. Aber in dem Moment, wo ich mich auf seiner Höhe befand, tauchte ein feudales Cabriolet auf, welches das Pannenfahrzeug auf meiner Fahrbahnhälfte zu überholen im Begriffe stand. Mysteriös war hier, dass der Cabrioletfahrer meinte, ich hätte anzuhalten, weil ich bergab fuhr. «Sie haben grundsätzlich anzuhalten!» war seine, ...
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