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... uns, ein hohes Maß an Zuverlässigkeit aufrechtzuerhalten. Zum Beispiel liegen wir beim automatischen Getriebe inzwischen mit der Beanstandungs-Quote sogar deutlich unter dem Schaltgetriebe. Denn eine Kupplung wird vom Fahrer bedient und eben auch manchmal falsch. MOTORWELT: Sie können also auch die Technik sicherer machen. Aber macht immer mehr Technik auch tat- »Selt wir dieses gepolsterte Lenkrad haben, schläft er ständig am Steuer ein!« ein Ermüdungsfaktor. Andererseits: Ein Gefühl für die Bremsen muß unbedingt noch vorhanden sein. Wenn ich kräftiger trete, dann soll es auch deutlicher verzögern. MOTORWELT: Nun gibt es aber auch eine Bremse, bei der man praktisch keine Kraft aufwenden muß. Da sitzt unter dem Pedal nur ein Knopf, der ein Ventil steuert. Der »Pedalweg« ist ganz kurz, etwa einen Zentimeter lang, und von Bremskraftgefühl kann man eigentlich nicht sprechen. MÜLLER-LIMMROTH : Deshalb bin ich der Auffassung, daß das keine vorteilhafte Lösung ist. Ein besseres Gefühl für die Wirkung der Bremsen haben Sie auf jeden Fall beim Pedal, wenn zu der Kraft auch noch der Weg kommt. MOTORWELT: Herr Professor Förster, droht bei immer sächlich das Autofahren sicherer? Herr Professor Müller-Limmroth, wo liegen die Grenzen der Automation? MÜLLER-LIMMROTH : Dort, wo der Autofahrer völlig von der Handlung ausgeschaltet ...
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