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... zu gewissen Zeiten in der Arktis verwendbar. Der Flug ist auch unter den besten Bedingungen weniger sicher als der Marsch. Die Hauptaufgabe des Fliegers liegt beim heutigen Stande der Flugtechnik darin, festzustellen, welche Gegenden wissenschaftlich genauer zu untersuchen sind. Diese feinere Kleinarbeit muss die Schlitten- Expedition leisten, denn die Möglichkeiten "genauer Beobachtung aus der Luft sind begrenzt.» S. A. Andree. So weit sind wir heute auf dem Gebiet des Polarfluges. Den ersten Schritt auf diesem Wege tat der schwedische Ingenieur S. A. Andree vor 35 Jahren. Er hatte sich mit der Technik der Ballonfahrt beschäftigt und fasste den kühnen Gedanken eines Polarfluges. Zu jener Zeit gab es weder lenkbare Luftschiffe noch Flugzeuge. Andree suchte und fand Geldgeber und Hess sich einen Ballon, den «Adler», von 4300 Kubikmeter Inhalt aus bester Seide herstellen. Eine geschlossene Gondel diente als Schlafraum, ihr Dach als Beobachtungsstand. Andree hatte sogar die Möglichkeit entdeckt, den Ballon mit Hilfe von Schleppseilen bis zu einem gewissen Grade lenkbar zu machen. Für den Notfall war er mit einem Segeltuchboot und Reichten Handschlitten ausgerüstet. In Knud Fränkel und Niels Strindberg fand er z.wei mutige Begleiter. Der Flug sollte 1896 von der Däneninsel bei Spitzbergen aus angetreten werden, aber der Aufstieg gelang erst am 11. Juli 1897. ...
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