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... dem man sich nicht entziehen kann. Es ist ähnlich wie bei einer schönen Frau, für die man sich be geisterte, viel Geld ausgab und wohl auch bekümmerte — man hegt über sie allerlei Gedanken, bis, ja bis sie wieder in die leib haftige Nähe kommt. Alles ist dann verges sen und ihre Reize nehmen aufs neue ge fangen. So ähnlich war es in der Tat mit unse rem 170 S. Nicht nur Gutes, sondern auch manches Böse ist über ihn — aber nicht nur über ihn! — fein säuberlich in unserer Akte „Erfahrungsberichte der Leser“ abgeheftet. Und mancher rote Strich hatte den Zweck, für spätere Testberichte oder andere Gelegen heiten als Flinweis zu dienen. Aber nun, nachdem wir den 170 S wieder vierzehn Tage genossen — jawohl: genossen — haben, sind alle Ressentiments verflogen, und übriggeblie ben ist vielleicht weniger die Begeisterung als vielmehr der Respekt vor diesem sauberen und anständigen Wagen. In erster Linie sind es natürlich die ganz hervorragenden Fahreigenschaften, die für sich allein schon genügen würden, dieses Modell als Sonderklasse zu bewerten. Der diesbezüg lichen Weiterentwicklung hat die Daimler- Benz AG schon von jeher mit bestem Erfolg ihre besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Sie hat schon im Jahre 1931 mit dem damali gen Typ 170 mit Sechszylinder-Motor (32 PS!) den „Schwingachser“ salonfähig gemacht und hat wenig später für die großen Kom ...
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