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... ten eine spezielle «CH-Abgas- V12-Motor mit 5,3 Liter Hubraum zwar noch imponierend rigoros, aber im Vergleich zur fast 300 PS starken ECE-Ausführung (vgl. «AR» 51/1981) doch mit etwas gezügeltem Elan zu Werke: Schon für 0-40 km/h benötigt er mit 2,8 s ganze 0,4 s mehr, bei 60 km/h beträgt der Unterschied bereits 0,7 und bei 80 km/h 0,8 s. Den Paradespurt 0-100 km/h, nach dem das Temperament eines Fahrzeuges heute üblicherweise beurteilt wird, absolvierte der «Schweizer-XJ-S» (mit fast 26 000 km auf dem Zähler sehr gut eingefahren) in 8,8 s, während seinem kräftigeren ECE-Pendant seinerzeit exzellente 7,5 s genügt hatten. Auch oberhalb der Tempo- 100-Schwelle vermag die schwä- chere CH-Version nicht mit dem ungestüm enteilenden «füll house»-V12 mitzuhalten: 0-160 km/h wurden in 18,9 gegenüber 16,2 s zurückgelegt, bei 200 km/h betrug die Differenz exakt 5 s, und die 220-km/h- Marke wurde erst nach knapp 50 statt 41,4 s erreicht. Deutlich auch der Unterschied in der Höchstgeschwindigkeit, verpasste doch der «Neue» mit 231 km/h die von der stärkeren ausgestatteten neuesten Automatikgeneration und vermag daher das im unverändert weich und sanft laufenden Jaguar- V12-Motor schlummernde Leistungspotential nicht vollumfänglich in Szene zu setzen. Die Laufkultur und auch die Fahrbarkeit (oder die «Driveability», wie sie im angelsächsischen Sprachgebiet ...
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