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... bekannt, gehasst,beneidet und bewundert auf vielen Strassen Europas, mit vier Jahren erfolgreicher Automobilrenntätigkeit auf Wagen von 100 bis 400 PS, dieser WPD hatte Bedenken. Man hatte mir aberauch gar viel von all den Schwierigkeiten und Gefahren erzählt! Sogar Rennkamerad Tulo deGraffenried hatte mir fast abgeraten, während mir Rudolf Fischer erklärte: lieber drei GrandsPrix fahren als einmal die Mille Miglia! Ich sagte mir aber- «Unkraut verdirbt nicht», undunterzeichnete trotz allem den Vertrag. Ich bereue es nicht, wenn auch diesmal wegen einesVentilbruchs der Erfolg ausblieb. Die Mille Miglia ist ein einmaliges Erlebnis, eine automobilsportliche Veranstaltung, die jeder Rennfahrer in seinem «record« haben sollte. DiesesRennen hat so gar nichts mit «normalen» Rennen gemein. Alles ist irgendwie «anders». Es fängtschon mit dem Am 17. April erhalte ich das ungeduldig erwartete Telegramm: «Vettura pronto Alfa Romeo.» Am 18. April bin ich schon in Milano,und am 19. starte ich von Brescia zur ersten Rundfahrt; natürlich noch nicht mit dem endgültigen, für das Rennen bestimmten Wagen, sondern mit einem gleichen Typ, den man inFachkreisen «muletto» (Esel) nennt. Ich benö- tige etwa 17 Stunden für die mir völligunbekannten 1600 km. Aber was sind das für Stunden! Was ist das für ein Training, auf völligoffenen, von stärkstem Verkehr benützten Strassen! Das ...
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