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... bevorzugte natürlich die Rechtslenkung, wohingegen die gnädige Frau (oder auch der gnädige Herr), von einem Chauffeur kutschiert, das linke Lenkrad lieber sah. Heute gibt es nur noch wenige Ausnahmen von der Linkssteuerung: Großbritannien, wo man rechts sitzt und links fährt, und dann eine Anzahl von Autofahrern, die es aus Uberzeugung andersrum lieber haben. Das Wesentliche dabei — so sagen die passionierten Rechtslenker — ist nämlich nicht das »Links« oder »Rechts« an sich, sondern daß es sich um die Seite handelt, auf der man fährt: Rechtssteuerung für Rechtsverkehr und Linkssteuerung für Linksverkehr also. Gefordert: Gesetzliche Einführung der Rechtssteuerung Vor allem Anfang der zwanziger Jahre, aber gelegentlich auch später, hat man leidenschaftlich über die Frage »Rechtsoder Linkssteuerung?« diskutiert. Heute, wo sich die Mehrheit der autofahrenden Welt an den linken Lenkradplatz gewöhnt hat, wären die Debatten um diese Frage wahrscheinlich längst verstummt, wenn es nicht in Zollikon bei Zürich das »Schweizerische Initiativ-Komitee für Rechtslenkung« gäbe. Mit Zeitungsannoncen rüttelt es in regelmäßigen Abständen immer wieder die eidgenössischen Autofahrer wach: »Rechtsfahren mit Linkslenkung ist gefährlich!« — »Sicherheit durch Straßenbau? — Sicherheit durch Rechtslenkung!« — »Nur der Wagen mit Rechtslenkung erlaubt ...
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