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... ist treulich bewacht von starken Forts, die drohend in der friedlichen Landschaft stehen. Bei Valloire öffnet sich das Tal. Nun ist es schon Abend. Was sollen wir noch den weiten Weg überden hohen Pass zurücklegen? Bleiben wir hier! Wir geben unseren Wünschen nach. Wir sind an keine Zeitgebunden, kennen den Zeitbegriff nicht mehr, wandern das Stück Weg, das wir mögen. Dies ist die wahrhaftungebundene Wanderfreiheit. Das Tal atmet einen Frieden, wie ich ihn in der Schweiz nur selten sah. Eshat keine Ausländer — ausser uns. Nachts fällt ein Reif. Aber das Wetter ist herrlich klar. Wir sind mittenin Frankreich, mitten auf der Reise, und die Heimat ist so fern. La Route des Alpes. Wie blüht doch dieser neue Tag dem Himmel entgegen ! An ein paar Wölkchen, die über den südlichen Grenzkamm steigen, erahnen wir die D a u p h i n e. DerPfad schlängelt sich schmal, aber vortrefflich angelegt zur Höhe, eine strategische Strasse, die in die Unwirtlichkeit von Geröll und grosser Stille führt. An den Abgründen entlang reisse ich den Wagen aufwärts. EinBild: zur Linken der steile Hang, vor uns der Weg, der sich am Horizonte verliert, rechts die Tiefe. Man magals Alpinist lächeln, aber es ist doch so, wenn ich sage, man muss schwindelfrei sein als Fahrer auf diesenPfaden. Endlich durchreisst ein Tunnel den Berg. Hundert Meter unter der eigentlichen Passhöhe führt er nachSüden. Müheloser ...
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