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... Wagen Deutschlands. Kein Wunder wurden sie auch «schwäbische Bugatti» genannt. Doch es blieb schliesslich bei rund 1200 Wagen, die von 1919 bis 1926 im oberschwäbischen Burgrieden entstanden. Ein Puzzlespiel Wer sich mit der Geschichte einer Automarke beschäftigt, die seit fast 100 Jahren nicht mehr existiert und insgesamt weniger Autos gebaut hat, als Porsche heute in zwei Tagen produziert, der benötigt viel Hingabe und ein archäologisches Talent. Michael Schick, der Autor des Buchs «Steiger: Die Geschichte einer schwäbischen Autofabrik in den 20er Jahren», das nun bereits in einer zweiten, ergänzten Aufl age erschienen ist, verfügt offenbar über beides. Nur so sind der Umfang und der Detaillierungsgrad der Aufzeichnungen zu erklären. Es dürfte kaum ein Bild eines Steigers geben, das nicht bereits durch die Hände Schicks gegangen ist. Kein Coffeetable-Buch Trotz der vielen Bilder, es sind über 600, ist der 390 Seiten schwere Wälzer kein Buch zum sorglos Durchblättern. Man muss sich schon darauf einlassen, die geschichtliche Entwicklung ergründen, die Technik verstehen und sich in die Helden von damals hineindenken wollen. Dann bereitet das Werk fast unendlichen Genuss, ein Interesse für Vorkriegsautomobilistik vorausgesetzt. Dann erfährt man aber auch Erstaunliches, wie z. B. dass auf die optische Präsentation des Motors genauso viel Gewicht gelegt ...
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