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... knstallisiert. Er eignet sich glei chermaßen für die Aufladung von Dieselund Ottomotoren und mobilisiert im Großserien- Einsatz Kraftreserven, die einer Hubraumerweiterung um rund 50 Prozent gleichkommen. Bei Rennmotoren kann dieser Pro zentsatz auf gut das Dreifache veranschlagt werden. Doch trotz Turbolader und Vierventil-Technik denkt man in der Automobil-Industrie in tensiv über Alternativen nach. Derweil erleben vor allem me chanisch angetriebene Kom pressoren, bereits vor dem Krieg als Leistungs-Lieferanten geschätzt, eine Renaissance. Als Pionier in dieser Sparte pro filierte sich unlängst Lancia, wo bei der mechanische Lader - die Fiat-Tochter favorisiert das Roots-Gebläse - sowohl in der Serie als auch im Rallyesport für den Leistungsgewinn eingesetzt wurde. Im neuen Spitzenmodell der kompakten Polo-Reihe rea lisiert VW ebenfalls ein mecha nisches Aufladesystem - den G- Lader. Dabei handelt es sich um ein von den VW-Ingenieuren entwickeltes Ladersystem, das, über einen Keilriemen direkt vom Motor angetrieben, für ei nen deutlichen Leistungsge winn sorgt, schon in unteren Drehzahlbereichen ein hohes Drehmoment bereitstellt und „Hubraum ersetzt“, wie VW- Versuchschef Herbert Schuster im ZDF-Sportstudio selbstbe wußt erklärte. Bei VW kombiniert man den schlicht G 40 genannten Lader im Polo Coupé mit dem 1,3 Li ...
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