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... jeder Schwelle das Wiederanfahren in einem niedrigen Gang mit dem dazugehörigen Auspuffqualm. In Wohnstraßen eingebaut, dürften sich Stolperschwellen jedenfalls für Autofahrer und Anlieger gleichermaßen als Nervensäge erweisen. Köln startet einen Großversuch Doch Probieren geht über Studieren, sagte sich die Beratungsstelle für Schadenverhütung des HU K-Verbandes. Sie hat in aller Stille einen umfassenden Großversuch vorbereitet: Vom nächsten Monat an sollen in einem Kölner Wohngebiet alle zur Zeit diskutierten Maß- nahmen — also Tempo 30, künstliche Kurven und Stolperschwellen — zur gleichen Zeit getestet werden. Chef- Schadensverhüter Dr. Konrad Pfundt über seine Sicherheitsaktion, bei der mindestens 1 Jahr lang Unfälle, Geschwindigkeit und Fahrverhalten untersucht werden: »Niemand von uns weiß, was dabei rauskommen wird. Lassen wir uns überraschen.« Wie überraschend das Ergebnis auch ausfallen mag, eines ist sicher: Nicht jedes Wohngebiet wird sich in eine totale Sicherheitszone umbauen lassen. Das käme viel zu teuer und wäre auch gar nicht überall nötig. Denn bei wirklichen Unfallschwerpunkten genügen oft schon Einzelmaßnahmen wie z. B. Absperrzäune oder Fußgängerüberführungen. Allerdings muß man auch solche relativ simplen Bauwerke richtig planen. Eine Untersuchung des britischen Road Research Laboratory ergab z. B., ...
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