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... Nun haben die deutschen Automobilkonstrukteure durch den Verein deutscher Motorfahrzeugindustrieller schon vor dem Kriege das löbliche Werk begonnen, den Automobilbau zu normalisieren. Der Krieg hat hier sogar als Zwang mitgeholfen, doch ist das grosse Werk, wie das zu verstehen ist, noch nicht weit gediehen. Wenigstens wir Automobilisten merken noch nichts oder nur wenig davon, wenn es vielleicht auch in den . einzelnen deutschen Automobilfabriken schon teilweise fühlbar wird. Der genannte Verein hat nun auch die Zündkerze, die eigentlich schon einen Normalteil des Automobils darstellt, nochmals einer Normalisierung unterworfen und die neue Zündkerzenform als « Regelkerze » bezeichnet. Ueber das Resultat dieser Normalisierung schreibt Rudolph Waschmann im «Auto Markt», Pössneck, folgenden ganz interessanten Artikel: «Unter den der Vereinheitlichung bedürftigen und auch zugänglichen Bestandteilen des Motorfahrzeuges nimmt wohl die Zündkerze des Motors den ersten Piatz ein, zeitlich, betriebstechnisch und konstruktiv. Schon in den Kindertagen des Automobilismus war die Zündkerze das lebenspendende Herz des Motors, das durch Funkenbildung oder Kurzschluss, besonders durch letzteren, dem vielgeprüften Vorkämpfer des Motorfahrwesens die Bedeutung der Zündapparate immer wieder iris Gedächtnis einprägte. Nahte ein Freund oder biederer ...
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