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... amerikani schen Automobilmarkt zwar recht gut, jedoch auf Kosten der amerikanischen Produzen ten: Sie brachten 14 Prozent weniger Autos als im gleichen Zeitraum des Vorjahres an die Käufer. Die Kleinund Mittelklasse wagen aus Übersee erreichten dagegen fast 30 Prozent Marktanteil. Und so wie die Dinge laufen, müssen die Detroiter Automobilmanager be fürchten, dieses Drittel vom amerikanischen Markt für im mer an die Konkurrenz aus Japan und Europa zu verlieren. Detroit, das wird mit jedem Cent Benzinpreiserhöhung deutlicher, hat den europäi schen und japanischen Spar maschinen nichts Ebenbürtiges entgegenzusetzen. Selbst der Chrysler-Chef Lee A. lacocca, sonst gewiß nicht für seine Bescheidenheit bekannt, muß einräumen: „Die Japaner ha ben ihren Ruf für Qualität verdient.“ Je größer die Schwierigkeiten, desto schneller und lauter kommt traditionsgemäß die Forderung nach protektioni stischen Abwehrmaßnahmen. Und im gegenwärtigen Dilem ma ist sie so schrill wie nie. Freilich, sie richten sich mehr gegen die Japaner als gegen die Europäer. Denn aus Ja pan strömten im Februar schon 22 Prozent des Gesamtmarktanteüs nach Amerika, während sich die Europäer mit sieben Prozent bescheiden mußten. Die Japaner sollen nun, so die amerikanische Forderung, von sich aus etwas tun, damit der große Knüppel (die Verhän gung obligatorischer ...
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