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... Limousine steht für das Nachkriegs-Comeback von Alfa Romeo. Sie war so erfolgreich, dass sie bis 1959 gebaut wurde. Konstruiert von Orazio Satta Puliga, war auch die Ausstattung nicht ohne: neu entwickelter Vierzylindermotor mit 1,88 Litern Hubraum, zwei obenliegende Nockenwellen sowie eine Aufhängung aus der Designschmiede von Giuseppe Busso. Der Berlina war kostengünstig in der Fertigung, er fuhr sich traumhaft und war auch noch in Rennen überzeugend. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 160 km/h war der Viertürer ein echter Alfa. Trotz beachtlicher Resultate bei der Targa Florio und der Stella-Alpina-Rallye galt der 1900 Berlina jedoch eher als Familienauto und weniger als Rennwagen. Also stellte Alfa Romeo auf dem Genfer Autosalon 1951 ein Coupé mit kurzem Radstand vor: den 1900 Sprint. Unter der Haube hatte sich nicht viel verändert, aber das Touring-Tuning entpuppte sich als wundervoll kühne, kampflustige Fortführung der Limousine. Der Sprint wurde von Renn-Fans mit Begeisterung aufgenommen, woraufhin Alfa Romeo unverzüglich mit der Vorstellung eines aufgemotzten TI-Modells reagierte – das nun mit 100 PS, doppelläufigem Auspuffrohr und größeren vorderen Bremstrommeln mit Innenbelüftung daherkam. 1955 wurde der Sprint zum Super Sprint, der Hubraum auf 1,9 Liter erweitert, was sich in 115 PS bemerkbar machte. Außerdem ersetzte man das ...
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