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... überhaupt erfreut: denn das, was einen Porsche ausmacht, hat der Neue nicht. Es fehlt der aggressive Motorsound, verschwunden ist auch die seit 11 Jahren vertraute Coupö-Form des 911. Der Neue ist ein Verschnitt. Das beginnt schon mit seiner Entstehungsgeschichte, die zwischen VW und Porsche pendelt. 1971 vergab das Volkswagenwerk einen Entwicklungsauftrag namens EA 425 an Porsche. Gesucht wurde ein Nachfolger für den mit wenig Erfolg über die gemeinsame VW- Porsche Vertriebs GmbH verkauften »Volks-Porsche« 914. Als die Vertriebs- Ehe dann später in die Brüche ging, wollte VW-Chef Leiding das neue Auto jedoch nicht aufgeben, sondern als eigenes Modell ins VW-Programm nehmen. Doch Anfang 1975 rückte Toni Schmükker als neuer Boß auf Leidings Stuhl und warf den Sportwagen aus dem Programm: zu teuer und zu unwirtschaftlich zu produzieren. Porsche stand mit einem herrenlosen Auto da. Das focht die Schwaben jedoch nicht weiter an. Sie kauften das, was sie für VW entwickelt hatten, von VW wieder zurück und hatten damit im sündhaft teuren Porsche-Programm auch für etwas weniger betuchte Leute ein Auto anzubieten. Denn der aus diversen Groß- serienteilen des VW-Konzerns montierte Wagen war beträchtlich billiger zu bauen als ein 911. Und weil — ein weiteres Kuriosum — in Porsches kleiner Sportwagenschmiede gar kein Platz für das ...
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