Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... die Lebenshaltungskosten: nämlich nur um 4,2% gegenüber 5,5 %. Am höchsten kletterten in dieser Zeit noch die Reparaturpreise mit 6,8 % und die Kraftstoffpreise mit 6,4 %. Fahrschulen wurden um 4,7 1/2 teurer, Ersatzteilpreise und Garagenmieten erhöhten sich jeweils um 2,2 %. Unverändert blieben lediglich Versicherungsprä- mien und Kfz-Steuer. Die Neuwagenpreise stiegen binnen Jahresfrist um 4,4 %. Indirekt wurden viele Autos sogar billiger, weil man für das gleiche Üeld beispielsweise serienmäßig Verbundglas, Stahlgürtelreifen, heizbare Heckscheibe und nicht zuletzt verdoppelte Garantiefristen bekam. Nachdem die Automobilproduktion nun aber wieder auf Hochtouren läuft, scheint es so, als wolle man mit Fleiß Versäumtes nachholen. Mitte März setzte Ford mit satten Aufschlägen bis zu 5,8 % ein Zeichen. Andere Firmen nutzten die Gunst der Stunde und langten nicht minder kräftig zu. Und die noch ausstehenden Hersteller werden wohl in Kürze ebenfalls nachziehen. Ob 1976 ein teures Jahr für den Autofahrer wird, steht erst nach Ende aller Preiserhöhungen fest. Auf den folgenden Seiten ver- öffentlichen wir wieder die Betriebskosten von rund 160 Autos, die wir aus der im Mai erscheinenden 76/77er-Ausgabe von »Was kostet mein Auto?« ausgewählt haben. Dieses Buch enthält über 400 Motorrad-, Pkw-, Kombiund Lieferwagen-Typen und ...
Kommentare