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... zusammengesetztes dumpfes Brummen verkündet, dass Leben in die Maschinerie geraten ist. Wie an einem Ausstellungsmodell kann man jetzt das Arbeiten der Ventilmechanismen beobachten. Fahrer und «Mechaniker» erklimmen ihre Sitze, und mit dem massi- Am Lenkrad — Das Holzlenkrad trägt wohl keinen Hupenring, aber Hebel für Zündund Vergaserverstellung. faux-Rennwagen, den wir kürzlich in der Umgebung Luzerns einem Kurztest unterziehen konnten. Die Polizei hatte allerdings nur den beiden verdienten Restauratoren, Max und Karl Hahn, eine Fahrerlaubnis gegeben, und der «AR»-Vertreter musste daher mit dem Mechanikersitz vorliebnehmen. In der Tat braucht das Lenken des Dufaux weit mehr Angewöhnung als der Wechsel von einem zum anderen zeitgenössischen Testwagen. In diesem heute dem Verkehrshaus Luzern gehörenden Rennwagen schweizerischer Konstruktion lebt die technische Romantik der Jahrhundertwende wieder auf. Ein andächtiger Schauer durchfährt einen, wenn man sich vergegenwärtigt, dass mit diesem hochbeinigen Zweisitzer einst heisse Rennen ausgetragen wurden. Der Anlassvorgang versetzt Enthusiasten in helle Begeisterung. Es braucht die Kraft zweier Männer, um die Andrehkurbel in Bewegung zu bringen. Nach wenigen Umdrehungen gerät der ganze Wagen in Vibration. Dichter, bläulichgrauer Qualm entströmt dem fast ofenrohrdicken Auspuff, und ein aus den Stimmen der acht ...
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